LEBEN WIR NOCH

StadtGermanen im 21. Jahrhundert: Einig – nicht Einzig

Mit diesem Web-Auftritt wollen wir Leben und Politik moderner Gottesleugnern vorstellen. Dabei hebt sich unser Ansatz maßgeblich von zwei bisher noch vorherrschenden heidnischen Strömungen in der Bundesrepublik Deutschland ab: Die eine Strömung nennen wir folkloristisch. Sie versucht sich als Privatreligion oder gar Hobby im multikulturellen Gegebenheit des neoliberalen Deutschland zu etablieren. Allerlei heidnische Feste und Rituelle Handlungen werden ausgegraben. Man sehnt sich nach alten Zeiten, probiert vielleicht an Stelle unglaubwürdig gewordener christlicher Feiertage an vorchristliche Traditionen anzuknüpfen. Man meint, wenn man die Bibel mit der Edda vertauscht, ist man auf dem richtigen Weg. Gegen all dies ist noch nichts auszusetzen. Doch ganz zentral ist für die folkloristische Strömung: Dieses „Neuheidentum“ versteht sich als Ausdruck individueller Freiheit und Selbstverwirklichung jenseits aller Infragestellung des gegenwärtigen Gesellschaftssystemes, ja überhaupt jenseits aller Verbindung von dieser „Religion“ zur Politik. Die Trennung von Politik und Religion ist aber eine typisch christliche und liberale Erscheinung, die mit gutem Grund von vielen Völkern der Welt und von uns abgelehnt wird, weil hinter dieser scheinbaren „Religionsfreiheit“ selbst sich doch nur wieder totalitäres Christentum verbirgt. Die andere Strömung, die ebenfalls zumindest im Internet verbreitet ist, nennen wir „faschistisch„. Sie zeichnet sich aus durch Anbetung der „arischen Rasse„, durch „Fremden„-Feindlichkeit, Zukunftsangst, Neid und Hass, oft noch rationaler Pervertierung des Monotheismus: Das ist Heidensache nicht. Der Rassenbegriff ist im Deutschen erst im 18. Jahrhundert entstanden und hat mit dem rationalistischen Geist der Aufklärung viel, mit germanischem Gemeinschaftsdenken nichts zu tun. Beide Strömungen lehnen wir deshalb als ungermanisch ab, das meint, dass sie sich weder mit heidnisch/germanischer Tradition, weder mit unseren Mythen, vereinbaren lassen, noch, dass sie eine befriedigende Antwort bieten können auf die untergründig stets quälende Frage nach dem Sinn des Lebens. Doch unsere Ablehnung ist zugleich ein Angebot an Menschen und Gemeinschaften aus diesen beiden Lagern, sich mit uns zu Things zu treffen. Denn in einzelnen Motiven beider Richtungen können wir durchaus Verbundenheit mit uns erkennen. Und Ausgrenzung: das Mittel erster Wahl jeder liberalen Politik – ist für germanisches Heidentum seit je und damit für uns gerade heute die allerletzte, um nicht zu sagen, ganz unmögliche Handlung.

Zitat-Nachweis:Aristoteles: Politik. Reclam, vgl.: S. 137

GRUNDSÄTZE

Eine Mutter – Viele Väter: Heidnische Volkspolitik ist im Verhältnis zur jüdisch/christlichen Religion das radikal Andere. Im folgenden Artikel erfahren Sie unsere Grundsätze, von denen wir nicht abweichen können und die sowohl im jüdischen Projekt, als auch im christlichen Ableger von Anfang an und bis heute Angriffsziel im fortwährenden Vernichtungskrieg waren und sind. Die gegen uns aufgefahrenen Waffen decken von Verschweigen und verächtlichmachender Propaganda bis zu blutigen Feldzügen das ganze Arsenal modernster Kriegstechnik ab.
DER REIHE NACH

Weitere Texte In unserer Textsammlung finden Sie Aufsätze zu allen möglichen Themen, einfach aneinandergereiht, die neuesten jeweils oben. So können Sie beim nächsten Besuch schnell sehen, ob etwas Neues hinzu gekommen ist. (Stand März/04)